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KUNSTHANDWERK

Lackkabinett in wunderbarer Erhaltung
Spa, um 1770

Video: Lackkabinett aus Spa
Spa, um 1770

Fayence-Taube
Künersberg, ungemarkt, um 1760
Behältnis wohl für Pasteten, zweiteilig in Muffelfarben fein staffierte naturalistische Taube, minimale Gebrauchsspuren
Höhe 12,5 cm, Breite 21 cm
Behältnis wohl für Pasteten, zweiteilig in Muffelfarben fein staffierte naturalistische Taube, minimale Gebrauchsspuren
Höhe 12,5 cm, Breite 21 cm

Porzellan-Schnupftabakdose
Meißen, gemarkt mit Schwertermarke sowie K.P.M. 1723-24
Feinst gemalte Jagdszenen auf der Außenwandung, im Deckel Porträt einer vornehmen Jägerin mit Hunden, wohl Darstellung der Prinzessin Amalie von Preußen,
massive Goldmontierung
Provenienz: Maximilian Baron von Goldschmitt-Rothschild
Höhe 5 cm, Breite 6,7 cm, Tiefe 4,6 cm
Feinst gemalte Jagdszenen auf der Außenwandung, im Deckel Porträt einer vornehmen Jägerin mit Hunden, wohl Darstellung der Prinzessin Amalie von Preußen,
massive Goldmontierung
Provenienz: Maximilian Baron von Goldschmitt-Rothschild
Höhe 5 cm, Breite 6,7 cm, Tiefe 4,6 cm

Porzellan-Schnupftabakdose
Meißen um 1750
Tabatiére in der Form eines geflochtenen Deckelkorbes mit feiner Streublumenmalerei auf der Außenseite und galanter Gesellschaft, vornehme Dame mit zwei Kavalieren und mit Ihrer Schleppe haltender Mohr in Parklandschaft, massive gewellte Goldmontierung.
Höhe 3 cm, Breite 5,9 cm, Tiefe 5 cm
Tabatiére in der Form eines geflochtenen Deckelkorbes mit feiner Streublumenmalerei auf der Außenseite und galanter Gesellschaft, vornehme Dame mit zwei Kavalieren und mit Ihrer Schleppe haltender Mohr in Parklandschaft, massive gewellte Goldmontierung.
Höhe 3 cm, Breite 5,9 cm, Tiefe 5 cm

Porzellan-Tabaksdose
Meißen 1740
Mit zwei nach oben zu öffnenden Deckeln
Modell Johann Joachim Kaendler
Ringsum staffiert mit Putten in unterschiedlichster Tätigkeit mit Park bzw. Landschaftshintergrund, massiv goldene Montierung,
Provenienz: Maximilian Baron von Goldschmitt-Rothschild
Höhe 4,7 cm, Breite 9,4 cm, Tiefe 6,8 cm
Mit zwei nach oben zu öffnenden Deckeln
Modell Johann Joachim Kaendler
Ringsum staffiert mit Putten in unterschiedlichster Tätigkeit mit Park bzw. Landschaftshintergrund, massiv goldene Montierung,
Provenienz: Maximilian Baron von Goldschmitt-Rothschild
Höhe 4,7 cm, Breite 9,4 cm, Tiefe 6,8 cm

Porzellan-Tabatiére
Meißen um 1750
Sehr feine Malerei Johann Georg Heinze zugeschrieben
Außenflächen und Deckelinnenseite feinste Bemalung mit Watteau-und Komödienszenen in Parklandschaft, Innenseite komplett vergoldet, feine Goldmontierung mit Eigentümergravur
Höhe 3,4 cm, Breite 5,4 cm, Tiefe 4,4 cm
Sehr feine Malerei Johann Georg Heinze zugeschrieben
Außenflächen und Deckelinnenseite feinste Bemalung mit Watteau-und Komödienszenen in Parklandschaft, Innenseite komplett vergoldet, feine Goldmontierung mit Eigentümergravur
Höhe 3,4 cm, Breite 5,4 cm, Tiefe 4,4 cm

Achat-Schale auf Balusterfuß
Wohl Prag, um 1600
kleine dreiteilige ovale Fußschale aus Achat mit Montierung in Silber, vergoldet mit Emaile in Muscheldekor und Smaragden
Höhe 5,4 cm, Breite 5,8 cm, Tiefe 4,5 cm
kleine dreiteilige ovale Fußschale aus Achat mit Montierung in Silber, vergoldet mit Emaile in Muscheldekor und Smaragden
Höhe 5,4 cm, Breite 5,8 cm, Tiefe 4,5 cm

Bedeutende Portaluhr
Paris um 1810
Werkstatt Thonissen (1806-1830)
(siehe Tardy Seite 613)
Auf rechteckiger Basis in Bleu-Turquin-Marmor, auf hohem Podest, zwischen zwei stehenden konisch kannelierten Säulen mit Kugel als Abschluß, eine runde Uhr montiert, von der Göttin Athene bekrönt, reiche original vergoldete Bronzen, Zifferblatt signiert.
Höhe 50 cm, Breite 40 cm, Tiefe 15,5 cm
Werkstatt Thonissen (1806-1830)
(siehe Tardy Seite 613)
Auf rechteckiger Basis in Bleu-Turquin-Marmor, auf hohem Podest, zwischen zwei stehenden konisch kannelierten Säulen mit Kugel als Abschluß, eine runde Uhr montiert, von der Göttin Athene bekrönt, reiche original vergoldete Bronzen, Zifferblatt signiert.
Höhe 50 cm, Breite 40 cm, Tiefe 15,5 cm

Ein Paar klassizistische Steingut -Deckelamphoren
Kassel um 1780
Auf quadratischem Sockel stehen die Gefäße mit jeweils zwei Henkeln „a la Greque“, der Korpusdekoriert mit Blütenfestons, unter den Henkeln antikische Maskenapplikationen mit heller Glasur wie die Henkel und der Deckelknauf
Höhe ca. 50 cm
Auf quadratischem Sockel stehen die Gefäße mit jeweils zwei Henkeln „a la Greque“, der Korpusdekoriert mit Blütenfestons, unter den Henkeln antikische Maskenapplikationen mit heller Glasur wie die Henkel und der Deckelknauf
Höhe ca. 50 cm

Neuwieder Schatulle
Werkstatt David Roentgen, Neuwied um 1780
Eichenkorpus Mahagoni furniert, original feuervergoldete Bronzebeschläge, Tragegriff und Schloss.
Die auf Eiche Mahagoni furnierte Schatulle ähnelt in Gestaltung, Maßen und Einteilung einer um 1785 datierten Schatulle im Berliner Kunstgewerbemuseum: Schlichte Rechteckform mit Tragegriff, der Korpus gegliedert durch vergoldete Messingleisten, -bänder, und -profile, das Schlüsselloch unverdeckt. Im Inneren ein mit Rolldeckel verschlossener Einsatz und seitlich auf Knopfdruck hervorspringende Sockelschübe als Geheimfächer.
Von den äußerst beliebten Schatullen der Roentgen-Werkstatt sind zwischen 1755 und 1790 weit über hundert unterschiedliche Modelle nachgewiesen. Die Bedeutung dieses Artikels im Angebot der Werkstatt zeigt sich im Portrait, das Susanna Maria Roentgen, die Ehefrau Abrahams und Mutter David Roentgens 1772 mit einer Schatulle von der Hand ihres Ehemannes darstellt.
Länge: 29,5 cm, Breite: 16,5 cm, Höhe: 17 cm
Vgl.: Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz, Berlin, Kunstgewerbemuseum, Inv. 35,93
Dietrich Fabian, Roentgenmöbel aus Neuwied, Bad Neustadt 1986, S. 280 ff., insbes. Abb. 672 und 673
Eichenkorpus Mahagoni furniert, original feuervergoldete Bronzebeschläge, Tragegriff und Schloss.
Die auf Eiche Mahagoni furnierte Schatulle ähnelt in Gestaltung, Maßen und Einteilung einer um 1785 datierten Schatulle im Berliner Kunstgewerbemuseum: Schlichte Rechteckform mit Tragegriff, der Korpus gegliedert durch vergoldete Messingleisten, -bänder, und -profile, das Schlüsselloch unverdeckt. Im Inneren ein mit Rolldeckel verschlossener Einsatz und seitlich auf Knopfdruck hervorspringende Sockelschübe als Geheimfächer.
Von den äußerst beliebten Schatullen der Roentgen-Werkstatt sind zwischen 1755 und 1790 weit über hundert unterschiedliche Modelle nachgewiesen. Die Bedeutung dieses Artikels im Angebot der Werkstatt zeigt sich im Portrait, das Susanna Maria Roentgen, die Ehefrau Abrahams und Mutter David Roentgens 1772 mit einer Schatulle von der Hand ihres Ehemannes darstellt.
Länge: 29,5 cm, Breite: 16,5 cm, Höhe: 17 cm
Vgl.: Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz, Berlin, Kunstgewerbemuseum, Inv. 35,93
Dietrich Fabian, Roentgenmöbel aus Neuwied, Bad Neustadt 1986, S. 280 ff., insbes. Abb. 672 und 673

Beckenschlägerschüssel
Nürnberg, um 1520
Aus dem geschlagenen Messingblech ist ein zentrales Vierpassmotiv mit stilisierten Pflanzenbündeln getrieben.
Beckenschlägerschüsseln waren bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts ein Exportschlager der Freien Reichsstadt. Sie entstanden nach grafischen Motiven aus der 1493 in Nürnberg gedruckten Schedel’schen Weltchronik und nach Vorlagen der Nürnberger Meister Albrecht Dürer, Sebald und Barthel Beham oder Georg Pencz.
Durchmesser: 37 cm
Aus dem geschlagenen Messingblech ist ein zentrales Vierpassmotiv mit stilisierten Pflanzenbündeln getrieben.
Beckenschlägerschüsseln waren bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts ein Exportschlager der Freien Reichsstadt. Sie entstanden nach grafischen Motiven aus der 1493 in Nürnberg gedruckten Schedel’schen Weltchronik und nach Vorlagen der Nürnberger Meister Albrecht Dürer, Sebald und Barthel Beham oder Georg Pencz.
Durchmesser: 37 cm

Große Prunkterrine
Porzellan, Unterglasur-Schwertermarke mit Stern (1774-1813), Form Neu-Brandenstein (ab 1744), Preßmarken 3. und 42., Aufglasurmalerei in kräftigen Farben, Vergoldung.
Terrine und Présentoir gehören zu der für den Oberküchenmeister am Sächsischen Hofe, Friedrich August von Brandenstein, 1741 von Eberlein entwickelten Form mit Reliefgeflechtmuster. Der beeindruckend naturgetreue Dekor mit heimischen Vögeln scheint inspiriert von dem in der Bibliothek der Manufaktur nachweisbaren ornithologischen Werk Albins, welches der Herausgeber zusammen mit seiner Tochter Elizabeth Albin nach dem Leben illustrierte.
Platte: Länge: 46 cm, Breite: 28 cm
Terrine: Länge: 40 cm, Breite: 22 cm, Höhe: 30 cm
Gesamthöhe: 32 cm
Terrine und Présentoir gehören zu der für den Oberküchenmeister am Sächsischen Hofe, Friedrich August von Brandenstein, 1741 von Eberlein entwickelten Form mit Reliefgeflechtmuster. Der beeindruckend naturgetreue Dekor mit heimischen Vögeln scheint inspiriert von dem in der Bibliothek der Manufaktur nachweisbaren ornithologischen Werk Albins, welches der Herausgeber zusammen mit seiner Tochter Elizabeth Albin nach dem Leben illustrierte.
Platte: Länge: 46 cm, Breite: 28 cm
Terrine: Länge: 40 cm, Breite: 22 cm, Höhe: 30 cm
Gesamthöhe: 32 cm

Fabergé Purpurin Katze
St. Petersburg um 1900
Aufrecht sitzende Katze mit erhobenem Kopf, der buschige Schwanz um die Vordertatzen gerollt, das Fell detailliert aus dem Stein geschnitten, die Augen aus facettierten grünen Demantoiden.
Im originalen Holzetui, das seidene Innenfutter mit dem Hoflieferantenzeichen von Peter Carl Fabergé (1846-1920) und den Namen der Filialen: Moskau, St. Petersburg, Odessa. Die Filiale in Odessa hatte Fabergé 1890 eröffnet, sie bestand bis 1918.
Purpurin ist, ähnlich dem Obsidian, ein vulkanisches Gesteinsglas. Allerdings wird Purpurin künstlich aus Glas hergestellt, das mit purem Gold verschmolzen ist und dadurch eine opake, kräftig rote Färbung erhält. Die Herstellung von Porporino war in den vatikanischen Mosaik-Werkstätten von Alessio Matteoli im 18. Jahrhundert entdeckt worden, dann aber in Vergessenheit geraten. Ein Mitarbeiter Fabergés entdeckte um 1890 das alte Herstellungsverfahren neu und verbesserte es. Purpurin wurde dann ausschließlich von Fabergé verwendet.
Eine ähnliche Katzenfigur aus Achat mit Augen aus Smaragd-Cabochons – ein Geschenk der Zarin-Mutter Maria Feodorovna an ihre Schwester Thyra – ist bei Habsburg abgebildet.
Höhe: 2,9 cm
Vgl. Géza von Habsburg: Fabergé-Cartier, Rivalen am Zarenhof, Ausstellungs-Katalog, München 2003, Nr. 326
Wir danken Alexander von Solodkoff für seine Expertise.
Aufrecht sitzende Katze mit erhobenem Kopf, der buschige Schwanz um die Vordertatzen gerollt, das Fell detailliert aus dem Stein geschnitten, die Augen aus facettierten grünen Demantoiden.
Im originalen Holzetui, das seidene Innenfutter mit dem Hoflieferantenzeichen von Peter Carl Fabergé (1846-1920) und den Namen der Filialen: Moskau, St. Petersburg, Odessa. Die Filiale in Odessa hatte Fabergé 1890 eröffnet, sie bestand bis 1918.
Purpurin ist, ähnlich dem Obsidian, ein vulkanisches Gesteinsglas. Allerdings wird Purpurin künstlich aus Glas hergestellt, das mit purem Gold verschmolzen ist und dadurch eine opake, kräftig rote Färbung erhält. Die Herstellung von Porporino war in den vatikanischen Mosaik-Werkstätten von Alessio Matteoli im 18. Jahrhundert entdeckt worden, dann aber in Vergessenheit geraten. Ein Mitarbeiter Fabergés entdeckte um 1890 das alte Herstellungsverfahren neu und verbesserte es. Purpurin wurde dann ausschließlich von Fabergé verwendet.
Eine ähnliche Katzenfigur aus Achat mit Augen aus Smaragd-Cabochons – ein Geschenk der Zarin-Mutter Maria Feodorovna an ihre Schwester Thyra – ist bei Habsburg abgebildet.
Höhe: 2,9 cm
Vgl. Géza von Habsburg: Fabergé-Cartier, Rivalen am Zarenhof, Ausstellungs-Katalog, München 2003, Nr. 326
Wir danken Alexander von Solodkoff für seine Expertise.

Großes Schaugericht mit Trauben
Fayence, wohl Hollitsch um 1770
Fassoniertes ovales Tablett, unterseitig gezeichnet mit grünem Kreuz, florales Dekor in Aufglasur, mit naturgetreu geformten Weintrauben auf Blättern angerichtet und Feuersalamandern als Schaugericht auf einer spätbarocken Tafel.
Breite: 40 cm, Tiefe: 30 cm
Fassoniertes ovales Tablett, unterseitig gezeichnet mit grünem Kreuz, florales Dekor in Aufglasur, mit naturgetreu geformten Weintrauben auf Blättern angerichtet und Feuersalamandern als Schaugericht auf einer spätbarocken Tafel.
Breite: 40 cm, Tiefe: 30 cm

Schaugericht mit Oliven
Paul Hannong, Straßburg um 1770
Fayence, Unterglasur-Blaumarke P H, Aufglasurmalerei.
In einer runden, reich mit Blumenmalerei dekorierten Schale liegen grüne Oliven.
Sehr gute Erhaltung.
Durchmesser: 25 cm
Fayence, Unterglasur-Blaumarke P H, Aufglasurmalerei.
In einer runden, reich mit Blumenmalerei dekorierten Schale liegen grüne Oliven.
Sehr gute Erhaltung.
Durchmesser: 25 cm

Große Kartelluhr mit Konsole
Paris um 1760
Auf Eiche florales „Vernis-Martin“-Dekor und aufwändige feuervergoldete Bronzeapplikationen
14 Tage-Laufwerk, umgebaut auf Federaufhängung mit Schlossscheibensteuerung und Halbstundenschlag auf Glocke. Auf dem Zifferblatt signiert „LEMAIRE A PARIS“.
Literatur: Vgl. Kjellberg, Encyclopédie, de la pendule francaise du Moyen Age au XXe siécle, Paris 1997, S. 82
Höhe: 121 cm, Breite: 44 cm, Tiefe: 22 cm
Auf Eiche florales „Vernis-Martin“-Dekor und aufwändige feuervergoldete Bronzeapplikationen
14 Tage-Laufwerk, umgebaut auf Federaufhängung mit Schlossscheibensteuerung und Halbstundenschlag auf Glocke. Auf dem Zifferblatt signiert „LEMAIRE A PARIS“.
Literatur: Vgl. Kjellberg, Encyclopédie, de la pendule francaise du Moyen Age au XXe siécle, Paris 1997, S. 82
Höhe: 121 cm, Breite: 44 cm, Tiefe: 22 cm

Originelle Fayence-Terrine für Hasenpastete
Frankreich um 1790
Pastetenform, Fayence, Aufglasur bemalt auf manganviolett geschwämmeltem Grund, der Hasenkörper mit fein ausgeführter Fellzeichnung.
Höhe: 21 cm, Breite: 26 cm, Länge: 48 cm
Pastetenform, Fayence, Aufglasur bemalt auf manganviolett geschwämmeltem Grund, der Hasenkörper mit fein ausgeführter Fellzeichnung.
Höhe: 21 cm, Breite: 26 cm, Länge: 48 cm

Klassizistische Marmor-Deckelvase
Wien, um 1800
Crèmefarbener Marmor von dezenter Zeichnung mit feuervergoldeten Bronzemontierungen.
Höhe: 25 cm, Breite: 24 cm, Tiefe: 13 cm
Crèmefarbener Marmor von dezenter Zeichnung mit feuervergoldeten Bronzemontierungen.
Höhe: 25 cm, Breite: 24 cm, Tiefe: 13 cm

Seltenes, museales Paar Globen
John (1745-1835) und William Cary (1760-1825), London 1816/1828 bezeichnet und datiert.
Erd- und Himmelsglobus mit kolorierten und lackierten Kupferstichen bezogen, in dreibeinigen Mahagoni-Gestellen auf Rollen mit jeweils einem Äquatorialring mit Monatsangaben, einem Meridianring aus Messing mit Angabe der Polhöhe und einem Kompass im Fuß. Der Erdglobus verfügt über einen zusätzlichen Äquationsachter, der Himmelsglobus zeigt die Tierkreiszeichen und eine Legende für Sterngrößen.
John Cary genoss einen hervorragenden Ruf als Kartograph, sowie als Stecher und Verleger von Landkarten und Globen. Sein jüngerer Bruder William spezialisierte sich auf die Herstellung wissenschaftlicher Instrumente. Das von den Brüdern gemeinsam gegründete Unternehmen brachte 1791 die ersten Globen heraus und galt bald als die führende Globus-Manufaktur Londons.
Höhe: 115 cm, Durchmesser: 60 cm
Erd- und Himmelsglobus mit kolorierten und lackierten Kupferstichen bezogen, in dreibeinigen Mahagoni-Gestellen auf Rollen mit jeweils einem Äquatorialring mit Monatsangaben, einem Meridianring aus Messing mit Angabe der Polhöhe und einem Kompass im Fuß. Der Erdglobus verfügt über einen zusätzlichen Äquationsachter, der Himmelsglobus zeigt die Tierkreiszeichen und eine Legende für Sterngrößen.
John Cary genoss einen hervorragenden Ruf als Kartograph, sowie als Stecher und Verleger von Landkarten und Globen. Sein jüngerer Bruder William spezialisierte sich auf die Herstellung wissenschaftlicher Instrumente. Das von den Brüdern gemeinsam gegründete Unternehmen brachte 1791 die ersten Globen heraus und galt bald als die führende Globus-Manufaktur Londons.
Höhe: 115 cm, Durchmesser: 60 cm

Ein Paar vorzüglich erhaltener Spiegelappliken
Venedig um 1750
Geschnittene, geschliffene Spiegel in geschnitzten, vergoldeten Holzrahmen mit je zwei geschwungenen Kerzenhaltern.
Die Spiegel sind ein schönes Beispiel für den überschwänglichen venezianischen Barock: hervorragende Schnitzkunst und jahrhundertelang geübte Meisterschaft der Glasherstellung und -bearbeitung ergänzen sich hier auf das Feinste.
Höhe: 100 cm, Breite: 54 cm, Tiefe: 27 cm
Geschnittene, geschliffene Spiegel in geschnitzten, vergoldeten Holzrahmen mit je zwei geschwungenen Kerzenhaltern.
Die Spiegel sind ein schönes Beispiel für den überschwänglichen venezianischen Barock: hervorragende Schnitzkunst und jahrhundertelang geübte Meisterschaft der Glasherstellung und -bearbeitung ergänzen sich hier auf das Feinste.
Höhe: 100 cm, Breite: 54 cm, Tiefe: 27 cm

Leuchterpaar aus vergoldeter Bronze
Paris, um 1715-1730
Die gegossenen, ausführlich ziselierten Régence-Leuchter sind nach einem ungewöhnlichen und anspruchsvollen Entwurf gearbeitet. Der achteckige Fuß ist von einem dreiseitigen Schaft mit der runden Tülle verbunden. Die Leuchter sind von Silberarbeiten dieser Zeit geprägt.
Höhe: 25 cm
Die gegossenen, ausführlich ziselierten Régence-Leuchter sind nach einem ungewöhnlichen und anspruchsvollen Entwurf gearbeitet. Der achteckige Fuß ist von einem dreiseitigen Schaft mit der runden Tülle verbunden. Die Leuchter sind von Silberarbeiten dieser Zeit geprägt.
Höhe: 25 cm

Goldmontierte Achat-Tabatiere
besetzt mit Diamanten und Rubinen
Dresden, um 1725-1740
Die sich nach unten verjüngende Tabatiere hat eine architektonisch anmutende Form. Der Boden und der Deckel sind aus einem Achat geschnitten und die Handhabe ist mit Edelsteinen besetzt. Die goldene Wandung ist fein ziseliert mit einer umlaufenden Gartenlandschaft, mit Pavillons, einem Brunnen als Schwan gestaltet und flanierenden Gästen.
Gemarkt mit: unidentifizierter Meistermarke „LM“
Höhe: 3,8 cm, Breite: 5,5 cm, Tiefe: 4,5 cm
Dresden, um 1725-1740
Die sich nach unten verjüngende Tabatiere hat eine architektonisch anmutende Form. Der Boden und der Deckel sind aus einem Achat geschnitten und die Handhabe ist mit Edelsteinen besetzt. Die goldene Wandung ist fein ziseliert mit einer umlaufenden Gartenlandschaft, mit Pavillons, einem Brunnen als Schwan gestaltet und flanierenden Gästen.
Gemarkt mit: unidentifizierter Meistermarke „LM“
Höhe: 3,8 cm, Breite: 5,5 cm, Tiefe: 4,5 cm

Spiegelpaar
wohl Kassel um 1755-1765
Die Rokoko-Spiegel sind individuell asymmetrisch gestaltet, spiegeln sich aber und stellen daher als Paar ein harmonisches Ensemble dar. Die feine, federartige Schnitzarbeit beider Spiegel ist durch das friderzianische Rokoko beeinflusst.
Johann August Nahl arbeitet bis 1755 in Potsdam und übersiedelt dann nach Kassel, wo er für den Landgraf Wilhelm VIII. von Hessen tätig ist; in Nahls Werkstatt könnten diese beiden Rahmen entstanden sein.
Die originalen, facettierten Spiegelgläser und die Vergoldung haben sich erhalten.
Literatur: Heinrich Kreisel und Georg Himmelheber, Die Kunst des deutschen Möbels, Teil II, Spätbarock und Rokoko, München 1983, pp. 253-256, vgl. Abb. 746, 748.
Höhe: 76 cm, Breite: 42,5 cm
Die Rokoko-Spiegel sind individuell asymmetrisch gestaltet, spiegeln sich aber und stellen daher als Paar ein harmonisches Ensemble dar. Die feine, federartige Schnitzarbeit beider Spiegel ist durch das friderzianische Rokoko beeinflusst.
Johann August Nahl arbeitet bis 1755 in Potsdam und übersiedelt dann nach Kassel, wo er für den Landgraf Wilhelm VIII. von Hessen tätig ist; in Nahls Werkstatt könnten diese beiden Rahmen entstanden sein.
Die originalen, facettierten Spiegelgläser und die Vergoldung haben sich erhalten.
Literatur: Heinrich Kreisel und Georg Himmelheber, Die Kunst des deutschen Möbels, Teil II, Spätbarock und Rokoko, München 1983, pp. 253-256, vgl. Abb. 746, 748.
Höhe: 76 cm, Breite: 42,5 cm

Klassizistischer Kronleuchter
Entwurf von Karl Frederick Schinkel
Berlin, wohl Manufaktur Carl August Mencke, um 1835
Der Lüster besteht aus Holz, Holzbronze und gegossenem Metall. Er ist original vergoldet und mit Kristallbehang versehen.
Diese Kombination von Materialien ist typisch für die Produktion der Manufaktur von Mencke, der sich 1815 vom König Frederick Wilhelm II. ein Verfahren zur Herstellung einer holzähnlichen Masse, sogenannter Holzbronze, patentieren ließ.
Ein vergleichbarer, ebenfalls Schinkel zugeschriebener Kronleuchter befindet sich im Wohnzimmer des Knoblauchhauses in Berlin (Stiftung Stadtmuseum Berlin).
Provenienz: Aus dem Besitz der Nachkommen des 1871 geadelten Frederick Ludwig Mecklenburg (1821-1884) der wohl ein Sohn des Großherzogs Frederick Franz I. von Mecklenburg-Schwerin war und mit Bertha von Hünerbein verheiratet gewesen ist.
Vgl. Klappenbach/Hartmann/Kropmanns, Kronleuchter des 17. Bis 20. Jahrhunderts, Regensburg 2019, S. 188-189 u. 195-200, Abb. 113.
Höhe: 120 cm, Durchmesser: 120 cm
Berlin, wohl Manufaktur Carl August Mencke, um 1835
Der Lüster besteht aus Holz, Holzbronze und gegossenem Metall. Er ist original vergoldet und mit Kristallbehang versehen.
Diese Kombination von Materialien ist typisch für die Produktion der Manufaktur von Mencke, der sich 1815 vom König Frederick Wilhelm II. ein Verfahren zur Herstellung einer holzähnlichen Masse, sogenannter Holzbronze, patentieren ließ.
Ein vergleichbarer, ebenfalls Schinkel zugeschriebener Kronleuchter befindet sich im Wohnzimmer des Knoblauchhauses in Berlin (Stiftung Stadtmuseum Berlin).
Provenienz: Aus dem Besitz der Nachkommen des 1871 geadelten Frederick Ludwig Mecklenburg (1821-1884) der wohl ein Sohn des Großherzogs Frederick Franz I. von Mecklenburg-Schwerin war und mit Bertha von Hünerbein verheiratet gewesen ist.
Vgl. Klappenbach/Hartmann/Kropmanns, Kronleuchter des 17. Bis 20. Jahrhunderts, Regensburg 2019, S. 188-189 u. 195-200, Abb. 113.
Höhe: 120 cm, Durchmesser: 120 cm

Höfisches Medaillon
mit dem Emaille-Porträt des Prinzen Frederick August von Sachsen
Dresden, vor 1694
Das Emaille-Porträt des Prinzen Frederick August von Sachsen (1670-1733), gemalt von Georg Frederick Dinglinger, gerahmt in massiv Gold mit reichem Diamantbesatz und feinen Gravuren auf der Rückseite.
Der junge Prinz mit dem Ordensband des Weißen Elefantenordens ist vor 1694 dargestellt, weil er dann nach dem Tod des Bruders als „August der Starke“ Kurfürst von Sachsen und König von Polen wird.
Das Medaillon ist wohl ein sehr frühes, kostbares Geschenk des Prinzen an eine der ersten Mätressen.
Maße: 6 cm x 5,5 cm.
Dresden, vor 1694
Das Emaille-Porträt des Prinzen Frederick August von Sachsen (1670-1733), gemalt von Georg Frederick Dinglinger, gerahmt in massiv Gold mit reichem Diamantbesatz und feinen Gravuren auf der Rückseite.
Der junge Prinz mit dem Ordensband des Weißen Elefantenordens ist vor 1694 dargestellt, weil er dann nach dem Tod des Bruders als „August der Starke“ Kurfürst von Sachsen und König von Polen wird.
Das Medaillon ist wohl ein sehr frühes, kostbares Geschenk des Prinzen an eine der ersten Mätressen.
Maße: 6 cm x 5,5 cm.

Große Portaluhr
Frankreich um 1815
Die große, monumentale Portaluhr ist in weißem Marmor und reichen, feuervergoldeten Bronzeapplikationen ausgeführt. Originales 14-Tage-Uhrwerk mit Fadenaufhängung und Halbstundenschlag auf Glocke.
Die Uhr ist signiert von dem Uhrmachermeister Doll dem Jüngeren, der von seinem Vater ab 1800 die Werkstatt in der Rue du Temple übernahm.
Höhe: 60 cm, Breite: 40 cm, Tiefe: 12,5 cm
Die große, monumentale Portaluhr ist in weißem Marmor und reichen, feuervergoldeten Bronzeapplikationen ausgeführt. Originales 14-Tage-Uhrwerk mit Fadenaufhängung und Halbstundenschlag auf Glocke.
Die Uhr ist signiert von dem Uhrmachermeister Doll dem Jüngeren, der von seinem Vater ab 1800 die Werkstatt in der Rue du Temple übernahm.
Höhe: 60 cm, Breite: 40 cm, Tiefe: 12,5 cm
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